13. ReVital-Shop eröffnet in Kirchdorf

ReVital OÖ

LINZ. "Reparieren statt wegwerfen" - lautet das Motto des österreichweit einzigartigen Projektes, das seit dem Jahe 2012 bereits 536 Tonnen ReVital-Produkte in zwölf Shops im ganzen Bundesland OÖ verkaufen konnte. Die erfolgsgekrönte Idee ist simpel. Altwaren werden gesammelt, wiederaufbereitet und als hochwertige Produkte erneut verkauft.

Am Dienstag wurde in Kirchdorf an der Krems bereits der 13. ReVital -Shop eröffnet. Bis September sollen es 14 Shops in 13 oö. Bezirken und sechs Aufbereitungsbetriebe werden. Diese schaffen mittlerweile Arbeitsplätze, preisgünstigen Konsum, mehr Klimaschutz und kleinere Müllberge.

Das Projekt ReVital ist eine Geschäftsidee zur landesweiten Vernetzung von vorerst sozialen Integrationsunternehmen im Non-profit Bereich, deren Verkaufsstandorte und den Umweltprofis der kommunalen Abfallwirtschaft bei Sammlung, Aufbereitung und Verkauf von gebrauchten Produkten aus den Bereichen Elektroaltgeräte (EAG), Möbel, Sport & Freizeitgeräte und Hausrat. Seit 20. Juli 2011 ist der Markenschutz für ReVital in Kraft. Die Marke ist in Österreich damit vorerst auf zehn Jahre geschützt.

Die Aufbereitung und allfällige Reparatur erfolgt in qualifizierten Einrichtungen in OÖ, wie zB. dem Techno Team des FAB / Reno in Wels. Die so „wiederbelebten“ Waren werden unter dem neuen Markennamen als ReVital-Produkte in den adaptierten Verkaufsstellen der Partner als Qualitätslinie/Mehrwertprodukte angeboten. Für ReVital-Produkte gelten qualitative Mindestanforderungen, anhand derer bereits eine Abgrenzung zu Flohmärkten oder unqualifizierten Secondhand-Läden erkennbar sein muss. Die Produkte müssen vollständig, optisch ansprechend, funktionsfähig, sicher und hygienisch unbedenklich sein.

 

Regionews, Donnerstag 4. 7. 2013